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Chronik des Volkstrachtenvereins Buchenbühl
Als sich am 18. Februar 1938 20 Männer und Frauen, Burschen und Dirndl entschlossen,
den Volkstrachtenverein Buchenbühl zu gründen, war schon bei einem Teil der
Gründungsmitglieder eine Mitgliedschaft bei den "Allgäuern" Nürnberg
und zuvor die Plattlergruppe der Buchenbühler Siedlergemeinschaft vorausgegangen.
Ziel aller war es Brauchtum zu pflegen. Kurz nach der Gründung stiftete Trachtenkamerad Gierig dem Verein die ersten fränkischen Volkstrachten,
die von Trachtenschwester Schülein ergänzt wurden.
Stolz zeigten sich die ersten 4 Paare in ihrer Tracht. Die jungen Burschen und Dirndl pflegten Oberländer-Brauchtum weiter,
das Schuhplatteln war eben temperamentvoller als Volkstanz. Der Aufbau einer Jugendplattlergruppe
wurde mit großem Eifer betrieben. Bald trat der Verein mit Volkstanz, Plattler, Theaterspiel
und Gesang an die Öffentlichkeit und stellte so den Grundstock zu einer geplanten Fahne her.
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Dies dauerte aber noch lange. Der Krieg brachte dem Verein eine Pause
und dann hatte er ein großes Loch in die Reihen unserer jungen Plattlergruppe gerissen.
8 Burschen waren nicht zurückgekehrt.
1946 begann der Neuaufbau in unserem Verein und am 3./4. August 1947 konnten wir unter
der Patenschaft des Volks- und Gebirgstrachtenvereins "Edelweiß" Bayreuth unsere Fahne weihen.
Am 23. August 1952 übernahm unser Verein die Patenschaft des
Trachten- und Heimatvereins Parsberg und am 24. Juni 1956 wurde der Heimat- und Volkstrachten-Verein
Würzburg 03 unser Patenkind. Außerdem übernahmen wir die Patenschaft vom
ASV Buchenbühl im August 1961.
Viele Feste wurden von den aktiven Volks- und Gebirgstrachtlern besucht, Feste und Theaterabende
veranstaltet. Eine Jugendgruppe in Volkstracht, mit Tanz, Gesang und Glockenspiel,
war sehr aktiv. Pokale, Bilder und Erinnerungsgaben von großem Wert schmückten den
Fahnenschrank in unserem Vereinsheim im Sportheim Buchenbühl.
Dann kam der schwärzeste Tag in unserem Vereinsleben.
Am 18. November 1971 brannte das Sportheim Buchenbühl
und damit unser Vereinsheim nieder.
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Fahnenschrank, Fahne, Bänder, Pokale, Zinnteller,
Ölbilder und Erinnerungsgaben, die von den Mitgliedern in den 30 Jahren seit
Bestehen unseres Vereins gesammelt wurden, alles war verbrannt. Nur klägliche Reste
konnten wir in den Trümmern finden. Ein hoher, unersetzlicher Schaden war entstanden.
Aber wir gaben nicht auf. Die Vereinsarbeit war aktiver denn je zuvor
und so konnten wir, dank der Opferbereitschaft unserer Mitglieder am 3./4. Juni 1978
in Buchenbühl unsere neue Fahne mit unserem Patenverein
"Edelweiß" Bayreuth und unseren Patenkindern Parsberg und Würzburg feiern.
Nach dem Umzug in unser neues Vereinsheim, dem Schützenheim der Schützengesellschaft
Nürnberg-Nord, konnten wir am 12. Januar 1979 unseren 1. Vereinsabend dort abhalten.
Seitdem ging es in unserem Vereinsleben wieder bergauf.
Wir besuchten viele Feste und die Ehrengaben füllten die Lücken in unserem neuen Fahnenschrank wieder auf.
Am 11.6.1982 wurde unser Verein in das amtliche Vereinsregister beim Amtsgericht Nürnberg eingetragen.
Er trägt nun den Namen: Volkstrachtenverein Buchenbühl e.V., Nürnberg.
Volkstanz, Plattler, Musik und Gesang gehören in unseren Verein und wird auch weiterhin
von unseren Mitgliedern gepflegt.
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